Mittwoch, 4. Dezember 2019
Walrus

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Dienstag, 3. Dezember 2019
Bildung stürzt ab - Neuer PISA-Schock
Die Leseleistungen der Schüler haben sich wieder verschlechtert. Jeder fünfte Schüler kann kaum lesen. Sechs Schüler pro Klasse werden so aus der Schule entlassen, die des Lesens fast unkundig sind.

Ein Skandal ist das!

Da sitzen sie in den Kultusministerien der Länder mit ihrem Einser-Abitur und Summa Cum Laude- Abschlüssen und "wissen", dass niemand intelligenter ist als sie selbst und verbocken einen Unsinn nach dem anderen! Schreiben nach Gehör: Die wollen einen doch verarschen oder was soll so ein Blödsinn!

Wenn Sie lesen und ein Wort oder mehrere Worte nicht verstehen: Was machen Sie da? Ach, Sie sehen nach was das Wort bedeutet? Richtig! Nicht wahr, Summa Cum Laude: Was bedeutet es? Auszeichnung mit höchstem Lob bedeutet es.

Wenn man einfach Worte in einem Text ignoriert die man nicht kennt oder deren Bedeutung unklar ist, verliert man das Verstehen des Textes! Das Interesse am Text geht zurück bis man gelangweilt ist, den Text zur Seite legt und niemals wieder anschaut. Also ist die Lösung dafür Text zu Verstehen: Die Bedeutung von Wörtern nachzuschlagen, damit man begreift! Hallo!

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Freitag, 22. November 2019
Help

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Montag, 18. November 2019
Die Geisteswissenschaften sind unentbehrlich
so lautet die Überschrift eines aktuellen Artikels von Prof. Markus Gabriel. Nie war es wichtiger besonders die Philosophie zu fördern. So wird vorgeschlagen Sinologie neu einzurichten. Das Bewahren der Aufklärung und die Frage: Was ist der Mensch? sind in dem Artikel Thema.

Der jüngste Professor Deutschlands, Markus Gabriel hat ein ziemlich interessantes Buch geschrieben: ICH IST NICHT GEHIRN, so der Titel. In seinem Werk greift er das wissenschaftliche Weltbild an und lädt zur Selbstreflexion anhand zentraler Begriffe wie ICH, Bewusstsein oder Freiheit mit Hilfe von Schopenhauer, aber auch Dr. Who, The Walking Dead und Fargo, ein. Es ist eine zeitgemäße Anleitung zum philosophischen Nachdenken über uns selbst - mit Verve, Humor und überraschenden Erkenntnissen - so steht es im Klappentext.

Die Geisteswissenschaften, insbesondere Philosophie, sollten mit mehr Forschungsgeldern ausgestattet werden, denn gerade das evolutionäre Potential der Philosophie ist gemeinhin beträchtlich!

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Montag, 28. Oktober 2019
Die Wahrheit siegt über die Täuschung
Thomas von Aquin hat sehr viel geschrieben. Er hat zu gleicher Zeit vier Sekretären diktiert. Er war immer bestrebt die Wahrheit herauszufinden.

Thomas ist in erster Linie wegen seiner Verdienste um die Theologie und die Philosophie in die Geschichte eingegangen.

Am Nikolaustag des Jahres 1273 soll Thomas laut einem Bericht des Bartholomäus von Capua während einer Feier der heiligen Messe von etwas ihn zutiefst Berührendem betroffen worden sein und anschließend jegliche Arbeit an seinen Schriften eingestellt haben. Auf die Aufforderung zur Weiterarbeit soll er mit den Worten reagiert haben:

"Alles, was ich geschrieben habe, kommt mir vor wie Stroh im Vergleich zu dem, was ich gesehen habe."

(Quelle: Wikipedia/Thomas von Aquin)

Alles deutet für mich darauf hin, dass Thomas (die Wahrheit) das Ziel der Philosophie Platons erreicht hat, was aus einem plötzlich auftretendem unüberbietbarem Erleben und Erkennen der Wahrheit besteht. Es ist eine umfassend eindrucksvolle Erfahrung und Erkenntnis, durch die existenzielle Fragen beantwortet werden. Die philosophische Wahrheitserkenntnis gibt einer Person Gewissheit, da sie aufgrund eigener Anschauung weiß. Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes: Wissen, war nämlich: Selbst gesehen haben.

Aus diesem Grunde, dass er also die Weisheit für sich gewinnen konnte, hat Thomas all seine umfangreichen Schriften als wertloses Stroh bezeichnet, was er angesichts seines Weisheitserlebnisses völlig zurecht so bewertet hat.

Es lohnt sich sehr Platons Dialoge und Briefe zu lesen. Wer ein wenig aufgeweckt daherkommt und die wesentlich wichtigen Aussagen des Sokrates in Platons Schriften zu entdecken imstande ist - nicht so wie die meisten Wissenschaftler, die den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen können - der hat gute Chancen es selbst zum Weisheitserlebnis, zur Wahrheitserkenntnis zu schaffen.

Fortgesetzt und ausdauernd, fleißig und intensiv Definitionen lernen und Wortherkünfte nachlesen bringen jemanden schon auf dem Weg zur Weisheitserkenntnis weit voran, denn Sokrates sagte: "Begriffe definieren ist der Beginn der Weisheit."

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Freitag, 18. Oktober 2019
Nein
"Wenn ich diese Weltkugel … in den Blick nehme, dann dünkt mich, Gott hat sie einem bösartigen Wesen überlassen." Voltaire

So ist es nicht, nein!

Voltaires Satz ist aus der satirischen Novelle: Candide oder die beste aller Welten.

Novelle: Erzählung, die von einem einzelnen Ereignis handelt und deren geradliniger Handlungsverlauf auf ein Ziel hinführt. Auch: Nachtrag/Ergänzung zu einem Gesetz.

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Samstag, 12. Oktober 2019
Platons unsagbare Erfahrung von Christina Schefer
Auf die philosophische Wahrheitserkenntnis, um die es in Christina Schefers Buch geht, möchte Frau Schefer auch keine Antwort geben. So jedenfalls schreibt sie es am Beginn ihres Buches. Jedoch ganz am Ende dieses hoch interessanten Werkes steht, dass die Wahrheitserkenntnis darin bestehen würde, dass man dem Gott Apollon gegenüber treten würde. Nun, diese Antwort ist absolut falsch!

Ich empfehle dieses Buch trotzdem, weil es sehr viel gute Information enthält und wirklich ganz zauberhaft geschrieben ist. Es ist eine wunderbare Fleißarbeit, die nicht unbeachtet bleiben sollte!

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Montag, 30. September 2019
Crosby Stills & Nash

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Freitag, 20. September 2019
Träumen Milchkühe vom Golfspielen?
Die Schule, in die ich kam, war ein großer Gebäudekomplex, der ehemals als Lazarett gedient hatte. An den Außenwänden waren immer noch die Farbreste der großen Rotkreuz-Symbole zu sehen. Als ich in der fünften Klasse war und mein Klassenlehrer Unterricht gab, kam einmal die Sprache auf die Philosophie. Herr K. war schon alt, hatte einen Buckel und auch auf seinem Gesicht spiegelten sich die menschlichen Katastrophen des zwanzigsten Jahrhunderts wider. Seine brüchige Stimme teilte etwas von seiner inneren Stimmungslage mit, die man ungefähr wohl mit trostlos enttäuscht sein bezeichnen konnte. Er hatte die Angewohnheit, im Mittelgang zwischen den Schülerschreibtischen auf und ab zu gehen, während er uns etwas vortrug. Über Platon erzählte Herr K., dass dieser nichts taugen würde, dass aber Aristoteles ein großer Philosoph gewesen sei. Ich habe diese Unterrichtsszene nie vergessen. Er hatte es mit vollem Ernst so vorgetragen.

Doch daran sollte kein Wort wahr sein - es war nämlich genau umgekehrt, wie ich dann später feststellte. Man braucht sich nur anzusehen, was Aristoteles über die Seele geschrieben hat, dann weiß man, dass er sehr weit entfernt von der

p h i l o s o p h i s c h e n W a h r h e i t s e r k e n n t n i s

gewesen ist. So weit weg wie eine Milchkuh davon entfernt ist, jemals vom Golfspielen träumen zu können.

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Dienstag, 10. September 2019
Zu Erlers Buch über Platon
Es sind 792 Seiten, für die 160 Euro über den Ladentisch gingen. Es ist eine Fleißarbeit, zugegeben. Jedoch fehlt etwas ganz Entscheidendes. Es fehlt die Untersuchung des Nutzens!

Der Autor hat mit einer gewissen Starrheit oder wie soll ich sagen: Leblosigkeit, auf Platons Texte geschaut und alte Meinungen zusammengetragen, Streitthemen, die seit antiker Zeit aufgeworfen worden sind, gebracht, aber den Nutzen nicht sehen können.

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Montag, 2. September 2019
Philosophie ist das dickste und härteste Brett, das Sie bohren,
wenn Sie sich entscheiden dieses Fach zu studieren. Und nur wenige schaffen es wirklich durchzukommen. Dies war schon zu Platons Zeiten so und heute ist es immer noch zutreffend.

Aus Michael Erlers Buch über Platon zitiere ich mal diesen Satz: "..., dass es auch Platon als Eristiker nicht um Wahrheitssuche geht, … "

Eris ist die griechische Göttin der Zwietracht und mit Eristiker ist natürlich jemand gemeint der auch Streitgespräche führt.

Nun, Platon zu bezichtigen, dass es ihm nicht um die Suche nach der Wahrheit ginge, ist vollkommen absurd! Völlig antiplatonisch und ist direkt ein Affront gegen die Philosophie selbst!

In allen seinen Schriften wird der Leser von Platon auf defensive Weise in Richtung auf die Wahrheitserkenntnis geleitet.

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Freitag, 23. August 2019
Wie Platons Dialoge von Christen manipuliert und zensiert werden
Zum Beispiel schreibt Michael Erler in seinem Buch über Platon, dass der Hipparchos-Text nicht von Platon geschrieben worden sein kann, weil Sokrates sich in dem Dialog mit einem Unbekannten nicht namentlich genannten Gesprächspartner unterhält und das man deshalb Platons Autorschaft verwerfen müsse, weil Platons Texte sonst immer als Überschrift einen der Gesprächsteilnehmer nennen.

Nun, wenn Sie sich, liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, einfach mal bei Wikipedia den Hipparchos-Text in deutscher Übersetzung ansehen, dann sehen Sie, dass es gar nicht wahr ist, dass Sokrates mit einem Unbekannten spricht. Sein Gesprächspartner ist dort mit: Hipparchos, angegeben. Ja, Überraschung! :-)

Demnach ist Platon der Autor des Hipparchos! Tja, Monsieur Erler, auch wenn Sie Präsident der Internationalen Platon Gesellschaft sind, wir fallen nicht auf Sie herein!

Platons Hipparchos-Text ist übrigens kurz aber ein ausgezeichnetes Werk!

Hinzufügen möchte ich noch, dass der sehr wichtige Schlusssatz im Hipparchos überhaupt gar nicht bei Erler zur Sprache kommt, denn dann müsste man ja zugeben, dass die Bibel-Autoren bei Platon abgeschrieben haben, nicht wahr!

Selber denken, Michael Erler, anstatt Vorläufern nachzubeten deren IQ und Logik einfach nicht ausgereicht haben um Platon das Wasser zu reichen!

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Freitag, 12. Juli 2019
Hypatia
Hypatia (355 - 415/416) war eine griechische Mathematikerin, Astronomin und Philosophin, die zur Zeit der Spätantike in Alexandria lebte und lehrte. Sie unterrichtete auch öffentlich und vertrat vermutlich den Neuplatonismus.

Neben dem Lehrstoff, den Hypatia der Öffentlichkeit vermittelte, gab es auch Geheimlehren, die einem engeren Schülerkreis vorbehalten bleiben sollten. Dies ist aus der Korrespondenz des Synesios ersichtlich, der gegenüber seinem Freund und Mitschüler Herkulianos mehrfach an das Gebot der Verschwiegenheit (echemythia) erinnert und Herkulianos vorwirft, sich nicht daran gehalten zu haben. Dabei verweist Synesios auf das Schweigegebot bei den Pythagoreern; die Vermittlung von Geheimwissen an unqualifizierte Personen führe dazu, dass solche eitlen und verständnislosen Hörer ihrerseits das Vernommene in verzerrter Form weitergäben, was letztlich eine Diskreditierung der Philosophie in der Öffentlichkeit bewirke. (Quelle: Wikipedia)


Kommentar: Tatsächlich gibt es die Geheimlehre innerhalb der Philosophie Platons. In der modernen philosophischen Literatur findet man unter dem Titel: Die ungeschriebene Lehre, etwas dazu. Jedoch ist auch in ihr das eigentliche Geheimnis bewahrt und es gibt dazu nur allgemeine Umschreibungen. Wer es kennt wird das pythagoreische Schweigegebot von selbst einhalten. Es braucht weit fortgeschrittene philosophische Bildung, die das allgemeine Publikum nicht hat, um verstehen zu können.

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Mittwoch, 3. Juli 2019
Neutrino-Voltaik: Energie aus kosmischer Strahlung
https://youtu.be/GNa5yH0Q1lI

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